Dreiflüsse-Trachtengau Passau

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54. Gauliedersingen und -musizieren im Dreiflüsse-Trachtengau

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Mit drei Hackbrettern ist die Hutthurmer Hackbrettmusi ein Exot unter den Stubenmusikgruppen.

Im Rahmen der Feier ihres 65. Gründungsjubiläum hat das diesjährige Gauliedersingen und -musizieren der Trachtenverein „Berglabuam“ Auberg in die Aula der Grund- und Mittelschule Hutthurm eingeladen. Die Musikanten und Sänger gesellten sich mitten unter die Besucher, so wie es auch früher in den Gaststuben der Wirtshäuser Brauch war.

Erwin Hagelmüller, Vorstand der Auberger Trachtler, konnte unter den vielen Besuchern neben Gauvorstand Walter Söldner und seinen Stellvertretern Alois Haydn und Andreas Ginglseder auch den 3. Bürgermeister der Marktgemeinde Hutthurm, Max Draxinger, begrüßen.

Ebenso begrüßte er auch Gaumusikwart Willi Osterholzer, der das Gauliedersingen mit lustigen Geschichten auflockerte. Willi Osterholzer gedachte in seiner Begrüßung dem Ehrenvorstand des HTV „Inntaler Buam“, Franz Stempfl, der im Jahr 1964 das Gauliedersingen im Dreiflüsse Trachtengau ins Leben gerufen hat. Franz Stempfl war im Februar mit 87 Jahren verstorben.

Den Auftakt beim 54. Gauliedersingen und -Musizieren machte die Hinterbauern Musi aus Aigen am Inn. Eine kleine Besonderheit unter den Stubenmusikgruppen ist die Hutthurmer Hackbrettmusi. Denn wie der Name schon sagt, spielen die fünf Trachtlerinnen des Trachtenvereins Auberg mit drei Hackbrettern, Gitarre und Bass Volksmusik mit Herz und Seele. Mit der Kellberger Trachtlermusi (Tobias und Nadine Anetzberger mit Harmonika und Gitarre) und den Geschwistern Tobias, Anna und Eva Möckl (Harmonika, Hackbrett und Gitarre) hat Willi Osterholzer auch Nachwuchstalente zum Gauliedersingen eingeladen.

„Ihr seid aber nicht nur zum Zuhören hier,“ meinte der Gaumusikwart und forderte die Besucher auf kräftig mitzusingen. Denn er hatte die Texte gut bekannter Volkslieder, wie den „Fridolin“, zum Mitsingen ausgeteilt. Dieses gemeinsame Singen hob auch Hutthurms 3. Bürgermeister Max Draxinger in seinem Grußwort heraus. Er kann sich noch gut an Zeiten erinnern, als nach Gemeinderatssitzungen gemeinsam im Wirtshaus gesungen wurde. Daher ist es für ihn die Brauchtums- und Musikpflege durch die Trachtenvereine wichtig.

Gauvorstand Walter Söldner bedankte sich beim Trachtenverein „Berglabuam“ Auberg für die Organisation des Gauliedersingen und -musizierens. Besonders erfreut zeigte er sich, dass sich junge Trachtler für die Volksmusik begeistern und sich auch Zeit dafür nehmen. Für den Gauvorstand zeigt sich bei Veranstaltungen wie dem Gauliedersingen und -musizieren, dass das Sprichwort „Wo man singt und musiziert, da lass‘ dich ruhig nieder!“ seine Berechtigung hat.

Die mitwirkenden Gruppen beim Gauliedersingen und -musizieren zusammen mit Gauvorstand Walter Söldner (l.), 3. Bgm. Max Draxinger (hinten Mitte) und der Vorstand des HTV „Berglabuam“ Auberg, Erwin Hagelmüller (r.)

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