Dreiflüsse-Trachtengau Passau

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Trauer um Konsulent Pepi Hirz

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Der Dreiflüsse-Trachtengau Passau trauert um sein Gauehrenmitglied Konsulent Josef Hirz, der am 5. Oktober 2018 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Der Dreiflüssegau verliert damit einen der Pioniere der bayrisch-österreichischen Trachtlerfreundschaft. Viele Wegbegleiter der österreichischen und bayrischen Trachtenfamilie begleiteten Pepi Hirz auf seinem letzten Weg in Linz.

 

„Mein Lebensweg - Mein Hobby – Die Volkskultur“ – das ist die Überschrift, die man über den Lebenslauf von Josef Hirz stellen kann. Denn Josef Hirz lebte für die Heimat- und Brauchtumspflege in seiner oberösterreichischen und österreichischen Heimat und darüber hinaus. Sein Leben als Trachtler begann im Herbst 1949, als er Mitglied des Trachtenvereins „Almtaler“ Linz wurde. Diesem ersten Schritt in die Volkskultur- und Brauchtumsarbeit folgten in den Jahren bis 1961 verschiedene Funktionen in der Führung seines Stammvereins als Schriftführer, Tanzleiter und Obmannstellvertreter. 1961 übernahm er als Obmann selbst die Leitung der „Almtaler“ Linz.

In dieser Zeit liegen auch die Wurzeln der bayrisch-österreichischen Trachtlerfreundschaften. Ausgehend von der Freundschaft von Josef Hirz’s Heimatverein „Almtaler“ Linz mit dem Trachtenverein „D’Unterinntaler“ Passau entwickelten sich auch Kontakte zwischen den Dachverbänden, dem Dreiflüsse-Trachtengau und dem Verband der Heimat- und Trachtenvereine Linz und Umgebung. Gemeinsam mit den Gauvorständen Schorsch Roidl, Hans Woller und Eberhard Eder förderte Josef Hirz die Freundschaft zwischen bayerischen und österreichischen Trachtler, besonders auch bei seinen späteren Funktionen in der österreichischen Volkskulturarbeit.

Nach seiner Funktion als Landesverbandsjugend-Referent wurde Hirz 1973 zum Obmann der oberösterreichischen Trachten- und Heimatvereine gewählt, dessen Vorsitz er bis 1990 innehatte. Teilweise gleichzeitig war er als Vizepräsident des Bundes der Österreichischen Trachten- und Heimatverbände tätig und führte dieses Amt bis 1991 aus.

In der Heimat- und Brauchtumspflege war Hirz über die Grenzen der Trachtenverbände hinaus tätig. Er war unter anderem Gründungsmitglied des oberösterreichischen Forums Volkskultur und bis 2000 auch im Vorstand der Organisation tätig. In der österreichischen Organisation „Forum Volkskultur“ war er ein aufmerksamer Anreger und Mitgestalter.

Für seinen Einsatz und die Verdienste in der Heimatpflege und Volksbildung wurde ihm bereits im Jahr 1975 der Titel „Konsulent der O.Ö. Landesregierung für Volksbildung und Heimatpflege“ verliehen. Josef Hirz war nicht nur Ehrenmitglied seines Heimatvereines „Almtaler“ Linz, sondern wurde auch zum Ehrenobmann des Landesverbandes der Heimat- und Trachtenvereinigungen Oberösterreichs und zum Ehrenvizepräsident des Bundes der österreichischen Trachten- und Heimatverbände ernannt.

Für den Dreiflüsse-Trachtengau Passau stellte Gauvorstand Walter Söldner die Verdienste von Josef Hirz zur Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Oberösterreich und Bayern heraus. Für diese wertvolle Arbeit bedankte sich der Dreiflüsse-Trachtengau 1980 mit der Ernennung zum Gauehrenmitglied. Damit haben Josef Hirz und die Gauvorstände Schorsch Roidl und Hans Woller den europäischen Gedanken bereits sehr früh mit Leben erfüllt.
 

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