Dreiflüsse-Trachtengau Passau

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Regina Haydn ist neue Schriftführerin des Dreiflüsse-Trachtengaues

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Die Herbstversammlung des Dreiflüsse-Trachtengaues Passau wurde in diesem Jahr durch zwei Tagesordnungspunkte bestimmt. Zum einen wurde mit einer Nachwahl die Gauvorstandschaft wieder vervollständigt. Zum anderen nahmen die Information zur „Datenschutzgrundverordnung“, die auch den Dreiflüssegau in diesem Jahr intensiv beschäftigte, viel Raum bei der Gauversammlung in Aunkirchen ein.

 

Stellvertretend für alle Trachtenvereine im Dreiflüsse-Trachtengau begrüßte Gauvorstand Walter Söldner Siegfried Reichsthaler, den Vorstand des Trachtenvereins „D’Untervilstaler“ Aunkirchen, und bedankte sich damit beim Gastgeber für die Organisation der Gauherbstversammlung. Ebenso begrüßte Söldner unter den Gästen Landrat Franz Meyer, Passaus Bürgermeister Urban Mangold, sowie den Vorsitzenden des Bayerischen Waldgaus, Andreas Tax. Die enge Verbundenheit mit den österreichischen Trachtlern zeigte einmal mehr der Besuch von Günther Kreutler (Verband Linz und Umgebung), August Niederbrucker (Verband Salzkammergut), Brigitte Seebauer (Obersteirischer Trachtenverband) , Karin Waldenberger und Hans Probst (Verband Innviertel).

Zu Beginn der Versammlung gedachten die Trachtler den Verstorbenen. Stellvertretend für alle verstorbenen Trachtlerinnen und Trachtlern gedachten sie den in diesem Jahr verstorbenen Gauschriftführer Erwin Stockinger und dem Gauehrenmitglieder Konsulent Josef Hirz

In seinem Bericht ging Söldner nicht nur auf die zurückliegenden Veranstaltungen ein, sondern gab der Versammlung auch eine Vorschau auf die bevorstehenden Termine. Am 24. November wird mit dem Kathreintanz der Trachtenjugend wieder die tanzfreie Zeit beginnen, so Söldner. Wie in der Redewendung „Kathrein stellt in Tanz ei!“ wird dies der letzte Volkstanz des Jahres sein. Dem Kathreintanz in Aunkirchen geht am Nachmittag ein Tanzseminar für die Jugendlichen voraus. Auch die Vorbereitungen für den Trachtenball 2019 sind bereits angelaufen. Der Gauball wird im kommenden Jahr am 19. Januar in Ruhstorf stattfinden.

Im Rahmen der Gauversammlung wurden auch Nachwahlen für unbesetzte Funktionen in der Vorstandschaft und im Ausschuss des Dreiflüssegaues durchgeführt. Nach dem überraschenden Tod von Gauschriftführer Erwin Stockinger hatte die 2. Schriftführerin Regina Haydn das Amt kommissarisch übernommen. Nun wurde mit der Wahl eines Nachfolgers die Gauvorstandschaft und der Gauausschuss wieder vervollständigt. Einstimmig wurde Regina Haydn vom Trachtenverein Buchberg zur neuen Gauschriftführerin gewählt. Als 2. Schriftführerin wählten die Delegierten Karin Oertel aus Ruhstorf. Ebenso bestätigte die Gauversammlung Thomas Plankl als neuen Gebietsvertreter des Gebietes IV im Gauausschuss. Thomas Plankl ist auch Vorstand des Trachtenvereins D’Freudenseer.

Ebenso stand das Thema Datenschutzgrundverordnung auf der Tagesordnung der Gauversammlung. In den letzten Monaten wurden von Schriftführerin Regina Haydn und Pressewart Christoph Hauzeneder die Informationen zusammengetragen. Christoph Hauzeneder stellte nun den Delegierten die ausgearbeiteten Dokumente vor und informierte die Versammlung über die Umsetzung des Datenschutzes im Dreiflüsse-Trachtengau. Dabei ging Hauzeneder auch besonders auf die Frage ein, wie die Veröffentlichung von Bildern aus dem Vereinsleben im Zeitalter der Datenschutzgrundverordnung möglich ist.

Landrat Franz Meyer bezeichnete in seinem Grußwort die Brauchtumsbewahrung und die Traditionspflege als wesentliche kulturelle Grundpfeiler des Passauer Landes. Doch ist diese Arbeit ohne die Trachtenvereine nicht vorstellbar, so Meyer, da sie „Traditionsbewahrer und Zukunftsstifter zugleich“ sind. Meyer forderte die Mitglieder der Trachtenvereine auf, die Werte, die sie seit Jahrzehnten pflegen an unsere Jugend weiterzugeben, „damit auch sie unsere schöne niederbayerische Heimat lebens- und liebenswert“ erhalten.“

Genauso wie Passaus Bürgermeister Urban Mangold sprach auch Andreas Tax, der Vorsitzende des Waldgaus, die Schnelllebigkeit unserer Zeit an, die die Arbeit der Trachtenvereine nicht einfacher macht. Wie auch Meyer stellte Tax die Weitergabe der Traditionen an die jungen Leute in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Dass die Brauchtumsarbeit keine Grenzen kennt und die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt zwischen „Drent und Herent“ – also zwischen Österreich und Bayern – wichtig ist und gelebt werden muss zeigten die Grußworte der Obmänner Günther Kreutler und Gustl Niederbrucker.
 

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